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Einer Trainingslager in Lobenstein vom 02.-06.08.2010
In der letzten Ferienwoche fuhr die Trainingsgruppe um Julia Albert ins Trainingslager nach Bad Lobenstein. Den voll beladenden Hänger brachte Hellmut Friedrich sicher ins vom wechselhaftem Wetter geplagte Lobenstein. Nachdem Boote sowie Zelte aufgebaut waren und der Mittagshunger gestillt war, wurde zum kennen lernen des Wassers eine Ausfahrt in die der Staumauer abgewandte Richtung gemacht. Schnell stellten die Nachwuchssportler fest, dass die Ruderbedingungen optimal sind - herrliche Natur, ruhiges Wasser und der Verkehr auf dem Wasser ist minimal. Nicht zu vergessen das wunderbare Wasser, welches Ralf Gretschel unfreiwillig nach wenigen Ruderkilometern testete. Anlaufschwierigkeiten hatten auch Olivia Pietzsch und Jasmin Gretschel, die im Doppelzweier miteinander zurechtzukommen versuchten. Abends wurde gegrillt, was bei allen für freudige Gesichter sorgte. Der Dienstag begrüßte uns mit mäßig begeisterndem Wetter. Grundsätzlich gibt es ja kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung. Nach einem kurzen Lauf zum munter werden gab es Frühstück, welches dank Ralf bereits angerichtet war. Danach musste leider festgestellt werden, dass auch gute Regenkleidung manchmal als unpassend zu werten ist. Die geplante vormittägliche Ausfahrt musste regenbedingt entfallen, dafür gab es im Vereinsraum des Lobensteiner Rudervereins ein paar gemeinsame Stunden mit Rudertheorie, Sit-Ups und spielerische Unterhaltung. Als der Regen nachließ, ging es nach draußen zu 1000 Seilsprüngen und danach ein paar gymnastischen Übungen. Nach dem Mittag gab es bei bewölktem Himmel Kreistraining vorm Bootshaus. Nach dem Abendbrot wurden noch ein paar Gesellschaftsspiele gespielt und dann ging es ins Bett. Pünktlich um sieben am Mittwoch wurde geweckt. Nach dem Zähne putzen gab es wieder ein wenig Morgenbewegung und dann ein stärkendes Frühstück. Das Wetter war so gut, dass vor Ausfahrt zur Sonnencreme gegriffen werden musste. Gerudert wurde in Richtung Staumauer. Rico kümmerte sich um die schnelleren Ruderern und ruderte mit Paula Pany, Anna-Maria Mehnert, Theresa Gellerisch und Clemens Berndt bis ins 10 km entfernte Saalburg. Max Schröter, Jasmin, Felix Gretschel und Olivia ruderten mit Julia bis anderthalb Kurven vor Saalburg. Wieder im Bootshaus angekommen stellten fast alle Ruderer fest, dass es an den Händen neue Blasen gibt. Über das von Ralf servierte Mittagessen gerieten diese dann schnell in Vergessenheit, ebenso wie schmerzende Hintern und verbogene Rücken. Nach der Mittagspause ging es zum Kreistraining und anschließender Wassergymnastik mit Boot aufs Wasser. Felix schien die beabsichtigte Wassergymnastik sehr ernst zu nehmen und testete gleich beim ablegen die Anomalie des Wassers mit vollem Körpereinsatz. Ralf folgte dem Beispiel später. Vermutlich wollte er die Balanceübungen zum Teil umgehen. Am Ende des Tages waren die Nachwuchsruderer begeistert, dass sie im Boot stehen und dabei "Und nun die Hände zum Himmel und lasst uns fröhlich sein." singen konnten. Nach dem Abendbrot gab es einen Spaziergang und dann wohlverdiente Bettruhe. Mit müden Gesichtern schauten alle am Donnerstag um sieben aus den Zelten. Nach dem Morgensport und dem Frühstück wurde neugierig ins ominöse graue Buch geschaut, in dem angefangen von monetären Transaktionen, über Küchendienst und Trainingsplan bis hin zu den geruderten Kilometern alles festgehalten wurde. Und am Donnerstag waren auch die Rennen für die kleine Regatta enthalten. Gerudert wurden jeweils 500 m. Im ersten Rennen starteten Rico, Theresa, Clemens und Julia im Einer gegeneinander. Rico ruderte mühelos weit vornweg und beschwerte sich gleich im Ziel über die mangelhaft schnelle Konkurrenz. Im folgenden Rennen starteten Paula, Anna-Maria, Jasmin und Felix im Einer. Bis ins Ziel kämpften Anna-Maria und Paula ehrgeizig um den ersten Platz, am Ende hatte Paula ganz knapp den Bugball vorn. Für das anschließende Rennen war geplant, dass Ralf, Max und Olivia gegeneinander im Einer antreten. An der Startlinie erschienen allerdings nur Ralf und Max, da Olivia auf dem Weg zum Start die bereits getroffen Feststellungen zur Wasserqualität überprüfte. Die Ziellinie überquerte zuerst Max. Danach wurden noch Rennen im Doppelzweier ausgetragen. Im ersten Zweierrennen fuhren Anna-Maria und Paula, Rico und Clemens sowie Theresa und Julia gegeneinander. Siegreich waren Rico und Clemens. Im nächsten Rennen starteten Max und Olivia gegen Jasmin und Felix. Max und Olivia konnten mit etlichem Abstand die Ziellinie als erster überqueren. Aus dem Boot von Jamin und Felix konnte man während des Rennens Gespräche über das im vorangegangenen Rennen gestartete Boot mit Paula und Jasmin mitverfolgen. Auch wenn dies nicht positiv ist, so war es doch schön, dass sie sich nicht im Boot gestritten haben, sondern "nur" über andere redeten. Beim Mittag gab es eine Siegerehrung durch Anna-Maria und Paula für die erfolgreichen Ruderer. Aufgrund der unterschiedlichen Altersklassen gewannen alle (-:.
Nach dem Mittag folgte noch eine Ausfahrt von ca. 13,0 km in Richtung Staumauer. Nach der Ankunft beim Bootshaus startete das letzte Rennen des Tages: Rückwärtsrudern über 200 m. Wie erwartet konnte Rico seine Skulls am besten vom Körper weg drücken und dabei die Richtung halten.
Zum Abend kam Uwe Berger von den Kanuten mit dem Transporter, damit am Freitag auch der Bootshänger am Freitag wieder zurück transportiert werden konnte. Gemeinsam wurde nochmals gegrillt. Am Freitag weckte uns Starkregen, so dass die Morgenbewegung ausfallen musste. Stattdessen wurde lange gefrühstückt, dann Boote und Zelte abgebaut und der Bootshänger beladen Nach der Ankunft am späten Mittag in Radebeul gab ein letztes gemeinsames Mittagsessen und die Boote wurden mit vereinten Kräften wieder aufgebaut und geputzt.
Einen besonderen Dank an alle, die geholfen haben, dass wir ins Trainingslager fahren konnten. Es war eine schöne Woche und die Rudertechnik unserer Nachwuchsruderer hat sich sichtlich gebessert.
Mitteilungsblatt Januar 2012
 
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Das Ruderwetter für Radebeul

aktualisiert am 18.1.2012